Spatenstich für Neubau von Kita Heilig Geist in Günzburg
Auf unserem Bild zu sehen sind die Kinder der Heilig Geist Kita zusammen mit Günzburgs OB Michael Jahn (7. v.l.), Michael Klotz, Verwaltungsleiter PGs Bistum Augsburg (3.v.l.), Christoph Wasserrab, leitender Stadtpfarrer Günzburg (6.v.l.) sowie Vertretern der Stadtverwaltung, der ausführenden Architekten und natürlich unserer Kollegin Marion Mahl (3.v.r.).

Spatenstich für Neubau von Kita Heilig Geist in Günzburg

Mit dem offiziellen Spatenstich ist heute der Startschuss für den Ersatzneubau der Kindertageseinrichtung Heilig Geist in Günzburg gefallen. Das St. Ulrichswerk verantwortet bei dem anspruchsvollen Bauvorhaben die Projektsteuerung.

Fast genau drei Jahre nach dem Brand, bei dem die bisherige Kindertageseinrichtung vollständig zerstört wurde, beginnt an der Hölderlinstraße in Günzburg der Bau eines neuen, modernen Hauses für die Kinder und Mitarbeitenden von Heilig Geist. Der eingeschossige und barrierefreie Neubau wird Platz für vier Kindergarten- und eine Krippengruppe bieten. Künftig können hier bis zu 100 Kindergartenkinder und 15 Krippenkinder betreut werden.

Bauherr und Träger ist die Katholische Kirchenstiftung Heilig Geist, die bei diesem Projekt von der Bauabteilung des Kita-Zentrums St. Simpert unterstützt wird. Die Stadt Günzburg übernimmt als Hauptfinanzierer den Löwenanteil der Projektkosten. Das St. Ulrichswerk begleitet das Vorhaben seit der Projektübergabe im Juli 2024 und steuert die Planung und Umsetzung.

Ein besonderer Erfolg zeigt sich bereits zum Beginn der Bauphase: Der im Jahr 2024 aufgestellte Rahmenterminplan sah den Beginn der Bauausführung für den 31. Juli 2026 vor. Und dieser Termin konnte auf den Tag genau eingehalten werden. „„Der pünktliche Start der Bauausführung zeigt, dass die Zusammenarbeit im Projekt funktioniert“, sagt Marion Mahl, Baubetreuerin beim St. Ulrichswerk. „Dahinter stehen eine vorausschauende Planung, klare Entscheidungen und ein Team, das auch bei anspruchsvollen Fragestellungen gemeinsam handlungsfähig bleibt. Genau das schafft Verlässlichkeit im Projekt.“

Der Neubau wird in nachhaltiger Hybridbauweise errichtet. Massiv-Fertigteile dienen als thermische Speichermasse, während Fassade und Dach als Holzkonstruktion mit nachhaltiger Holzfaserdämmung ausgeführt werden. Geplant sind außerdem eine Fotovoltaikanlage mit Stromspeicher, Geothermie über tiefe Erdwärmesonden und eine moderne Lüftungsanlage. Das Gebäude soll damit einen hohen energetischen Standard bis hin zum Passivhausstandard erreichen.

Auf einer Grundfläche von rund 1.125 Quadratmetern entstehen fünf Gruppenräume mit Nebenräumen, ein Speiseraum mit Küche, ein Mehrzweckraum sowie ein überdachter Eingangs- und Wartebereich. Auch die rund 2.850 Quadratmeter großen Außenanlagen werden umfassend neugestaltet. Vorgesehen sind unter anderem neue Spielgeräte, eine eigene Fläche für Kinder unter drei Jahren sowie zusätzliche schattenspendende Bäume.

„Bei einem solchen Projekt geht es um mehr als die Einhaltung von Terminen, Kosten und Qualitätsvorgaben“, erklärt Mario Höll, Geschäftsführer des St. Ulrichswerks. „Wir schaffen gemeinsam einen Ort, an dem Kinder aufwachsen und Menschen über viele Jahre wertvolle pädagogische Arbeit leisten werden. Diese Verantwortung prägt unsere Arbeit in der Projektsteuerung – von der ersten Planung bis zur Übergabe.“

Nach dem derzeitigen Rahmenterminplan soll die Bauausführung bis November 2027 abgeschlossen werden.